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    Zur Entstehungsgeschichte des ersten gesamtschweizerischen Verbandes

    In OLTEN wurde der Schweizerische Zusammenschluss der Friedensrichter und Vermittler unter der Prämisse „Ein Verband für Friedensrichter und Vermittler“ am 14. Mai 2004 gründet.

    Der damalige Pressetext lautete wie folgt:

    Im Bahnhofbuffet Olten, Geburtsstätte zahlreicher nationaler Verbände, ist am 14 Mai 2004  ein Schweizerischer Verband der Friedensrichter und Vermittler gegründet worden. Ein solcher Zusammenschluss existierte bisher nicht.

    An der Gründungsversammlung waren etwa 30 Friedensrichter/-innen oder Vermittler/-innen aus 15 Kantonen anwesend. Sie genehmigten die Statuten, wählten den ersten Vorstand, beschlossen Budget, Mitgliederbeiträge und Jahresprogramm. Zum ersten Präsidenten gewählt wurde Daniel von Burg (Einsiedeln), zur Vizepräsidentin Eliane Graf (Schlieren).

    Ungefähr ein Dutzend Kantonalverbände haben bereits ihren Beitritt zum neuen gesamtschweizerischen Verband erklärt. Aus Kantonen, wo keine Vereinigung der Friedensrichter besteht werden Friedensrichter und Vermittler als Einzelmitglieder in den schweizerischen Verband aufgenommen. Nicht vertreten waren an der Gründungsversammlung insbesondere die welschen Kantone.

    Friedensrichter oder Vermittler gibt es in 22 der 26 Schweizer Kantone; vier Kantone kennen diese Institution nicht. Erklärtes Ziel des Verbandes ist es, bis Ende 2005 zwei Drittel aller Kantone mit Friedensrichtern als Mitglieder in den Verband aufzunehmen.

    Der neue Verband setzt sich zum Ziel, die Institution Friedensrichter zu fördern und zu entwickeln. Er will sich der Aus- und Weiterbildung widmen, für gegenseitige Information sorgen und Vernehmlassungen abgeben. So will er eine Erhebung der heute sehr unterschiedlichen Aufgaben und Anstellungsbedingungen der Friedensrichter in den Kantonen durchführen. Am Entstehungsprozess der Schweizerische Zivilprozessordnung will er sich aktiv beteiligen. Eine eigene Websitemit Kontaktadressen soll demnächst aufgeschaltet und später ausgebaut werden.

    Die Institution der Friedensrichter («juges de paix») konnte im Jahr 2003 ihr 200-jähriges Bestehen in der Schweiz feiern. Sie geht auf Napoleon zurück. (cva)