Home | Kontakt | Links | Sitemap
  • Aktuelle Informationen
  • Jahresberichte
  • Ausbildung
  • CH-ZPO
  • Login



  • Erste weitreichende Umfrage

    der Tätigkeit der Friedensrichter in 13 Kantonen

    Leitet Herunterladen der Datei einDie Umfrage im PDF-Format

    Aussagekraft dieser Umfrage:

    • Insgesamt leben 2'132'525* Einwohner im Amtsgebiet der an der Umfrage beteiligten Friedensrichter und Vermittler (inkl. Stellvertreter). n=150
    • Rund 11’500 Fälle erledigen die an der Umfrage beteiligten Friedensrichter und Vermittler (inkl. Stellvertreter) pro Jahr. n=154
    • Keine Beteiligung von Zürich als grösster Kanton an der Umfrage, wodurch die Umfrage nicht alle Kantone repräsentiert und die Medienarbeit erschwert.

    Die Zusammenfassung der Umfrage zeigt folgendes Bild:

    • Der Vergleich zwischen den Kantonen zeigt ein sehr heterogenes Bild. Teilweise werden die Friedensrichter immer noch mit den veralteten Sporteln entschädigt.

    Der „durchschnittliche“ Friedensrichter nach Auswertung aller an der Umfrage Beteiligten ist:

    • Männlich, 59 Jahre alt (jg.1955), mit 4-8 Jahre Amtserfahrung. hat eine Berufslehre abgeschlossen/Vollzeit Berufsschule besucht. Nur je rund 6% sind Juristen oder Mediatoren.
    • Es leben 15’500 Einwohner in seinem Einzugsgebiet und er/sie bearbeiten im Durchschnitt 79 registrierte Fälle pro Jahr.
    • Die Bearbeitung pro Fall liegen zwischen 4 und 5 ½ Stunden.
    • Er bearbeitet neben den 79 registrierte Fälle, 41 Amtshandlungen die nicht in einem registrierten Fall mündet bedeutet, dies sind im Total 120 Fälle
    • Er empfindet die Unterstützung durch den Kantonalverband als hilfreich,
    • findet die Zusammenarbeit mit Anwälten, die die Parteien begleiten, wertvoll.
    • Bei Verhandlungen fühlt er sich sicher und kann das Amt kompetent ausfüllen und benötigt bei der Vorbereitung von Fällen eher keine Unterstützung.
    • Die zur Verfügung gestellte Infrastruktur empfindet er als zweckmässig und findet die Zusammenarbeit mit den Arbeitgebern sehr gut.
    • Er empfindet das Ausbildungsangebot des SVFV aber als ausreichend. Ausserdem denkt er, dass die Tätigkeiten des SVFV in der Öffentlichkeit noch stärker wahrgenommen werden müssen.
    • Er hat in den letzten drei Jahren 1 Tag Weiterbildung beim SVFV absolviert, 3 Tage beim Kantonalverband und 1 Tag bei weiteren.
    • Zu seinen Erledigungsvarianten zählen vor allem der Vergleich (37%) und die Klagebewilligung (32%), die übrigen sind Rückzug, aussergerichtliche Einigung, Urteilsvorschlag, Urteil/Entscheidung und Sistierung/Mediation etc. zu einigermassen gleichen Teilen von je 7-9%. Die Erledigungsquote liegt bei 67.6%
    • Neben der Friedensrichtertätigkeit geht er einer anderen bezahlten, beruflichen Tätigkeit nach, die im Handel und Dienstleistungsbereich angesiedelt ist.
    • Die Klagearten verteilen sich: Forderungen (52%), Arbeitsrecht (14%), Nachbarschaft (9%), Mietrecht (10%), Weitere (8%) und Baueinsprachen (7%).
    • Die Gebühren werden durch ihn eingezogen und an die Gemeinde, Kanton etc. weitergeleitet. Die Bezahlung erfolgt durch den Kanton und er ist privat gegen Unfall und Krankheit versichert. Zur Ausführung seines Amtes erhält er vom Arbeitgeber ein Sitzungszimmer.
    • Im Falle eines Notfalls gäbe es kein Sicherheitskonzept, aber bisher ist es bei Verhandlungen auch noch nicht zu einem Polizeieinsatz gekommen

    Leitet Herunterladen der Datei einDie Umfrage im PDF-Format